Dampfgarer als moderne Helfer für die gesunde Küche

Durchschnitt: 5 (17 Bewertungen)
Schon im alten China wurden Lebensmittel über aufsteigendem Wasserdampf gegart. Die Zubereitungsmethode, die in vielen asiatischen Ländern bis heute Gang und Gäbe ist, erfreut sich auch bei uns zunehmender Beliebtheit. Dampfgarer erschienen in Europa als Küchengerät erstmals in den 1920er Jahren.

Heute haben wir die Wahl zwischen einfachen Dampfgareinsätzen für normale Töpfe, Schnellkochtöpfen (die mit einem Dampfdruck-System arbeiten), drucklosen elektrischen Dampfgarern und sogar ganzen Dampfbacköfen.

Worin liegen die Vorteile der Dampfgarmethode?
- Erhalt von Nährstoffen
Heißer Wasserdampf umschließt das Gargut von allen Seiten, ohne dass es dabei im Wasser schwimmt. Wertvolle Mineralstoffe, wasserlösliche Vitamine (z.B. B-Vitamine und Vitamin C) werden nicht ausgeschwemmt, sondern bleiben weitestgehend erhalten.

- Erhalt von Aromen
Das Gleiche gilt für die Eigenaromen der Lebensmittel: Sie werden nicht verwässert, sodass der volle Eigengeschmack des Garguts erhalten bleibt. Vor allem Gemüse schmeckt so deutlich intensiver als bei herkömmlicher Zubereitung. Es bleibt außerdem schön knackig und behält seine leuchtende Farbe.

- Fettarmes Kochen
Das Kochen über heißem Dampf erfordert keinerlei Zugabe von Fett, ist also auch für Diät-Mahlzeiten die Methode der Wahl.

- Salzarmes Kochen
Da über Dampf gegarte Gerichte ihren typischen Eigengeschmack nicht verlieren, müssen Sie deutlich weniger salzen - ein wesentlicher Pluspunkt für alle, die auf eine gesunde Ernährung achten.

- Praktisch und zeitsparend
In mehreren übereinander gestapelten Gefäßen lassen sich verschiedene Lebensmittel gleichzeitig garen (achten Sie bei der Anordnung auf die richtige Reihenfolge: Das Gargut, das die längste Garzeit hat, sollte der Dampfquelle am nächsten sein). Sie müssen nicht ständig dabei stehen und umrühren, können also Ihre Zeit anderweitig nutzen.

Was kann ich im Dampfgarer zubereiten?
Grundsätzlich lassen sich so gut wie alle Gemüse- und Obstsorten im Dampfgarer zubereiten, des weiteren Reis und Kartoffeln. Zum schonenden Dämpfen von magerem Fleisch und Fisch ist das Gerät ebenfalls geeignet.
Auch das Aufwärmen oder Warmhalten von Gerichten funktioniert - dank eigens dafür vorgesehener Funktion - wunderbar.

Auf welche Kriterien muss ich beim Kauf achten?
Es finden sich sehr unterschiedliche Geräte auf dem Markt, sodass vor der Anschaffung ein gründlicher Vergleich lohnt. Entscheidend ist zunächst das Volumen des Geräts. Die Größe Ihres Haushalts (wie viele Leute werden bekocht?) ist maßgeblich für die Anzahl und Größe der benötigten Garkörbe.
Möchten Sie auch Saucen im Dampfgarer kochen, entscheiden Sie sich für ein Gerät mit entsprechenden Spezialeinsätzen.
Je nach Geräte-Modell kann die Aufwärmzeit sehr unterschiedlich ausfallen.
Achten Sie auf die Energie-Effizienz des Gerätes. Die neuesten Modelle bewährter Marken wie Miele, Tefal, Philips und Braun überzeugen neben der Qualität ihrer Leistung auch mit niedrigem Stromverbrauch.
Einige Geräte verfügen über vorprogrammierte Einstellungen, was besonders für Neueinsteiger interessant sein dürfte.

Hat die Dampfgarmethode auch Nachteile?
Fett ist Geschmacksträger. Der Verzicht auf Fett und die damit verbundene "Einbuße" im gewohnten Geschmack mag für den einen oder anderen zunächst befremdlich sein.

Fazit:
Die Methode des Dampfgarens ist geradezu optimal für die unkomplizierte Zubereitung von schmackhaften und gesunden Mahlzeiten voller Vitamine und Nährstoffe. Einen aktuellen Überblick über gute Modelle finden Sie hier: www.multikocher-test.de/dampfgarer-test-2016/. Ein Dampfgarer sollte daher in keiner modernen Küche fehlen. Welches Modell für Sie das richtige ist, entscheiden Sie individuell.

Share this