Die Literaturepoche der Romantik

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"Romantik" bezeichnet in der Literatur, anders als im normalen Sprachgebrauch, keine Liebesgeschichten. Vielmehr zeichnet sie sich durch ihre vielen verschieden Merkmale und Gescichtspunkte aus. So unterscheidet man beispielsweise zwischen Schauerromantik und Lyrik der Romantik.

Die Literatur und Kunst der Romantik kann man unmöglich durch ein einzelnes Merkmal bestimmen. Vielmehr zeichnet sich diese Kunstepoche, die von 1795 bis 1840 dauerte, durch ihre vielen verschiedenen Facetten aus.
Eine dieser Facetten ist die Beschäftigung mit dem Abgründigen und Schauerlichen, die als "Schwarze Romantik" bezeichnet wird.
Bei der Lyrik der Romantik werden durch eine Art "Wortmusik" Gefühle zum Ausdruck gebracht.
In der Romantik stehen die Erkennung und Erklärung der Welt nicht mehr im Vordergrund. Das Gefühl wird als menschliche Fähigkeit wieder wichtiger. Ihre Werke dienten den Dichtern als Flucht aus der Wirklichkeit und waren Reaktionen auf die Krisensituation der damaligen Zeit. Die Dichter sahen sich nun nicht mehr als Ratgeber, sondern vielmehr als Außenseiter in der Gesellschaft.

Wichtige Schriftsteller waren:
Joseph von Eichendorff- "Aus dem Leben eines Taugenichts", "Das Marmorbild"
Heinrich Heine- "Das Buch der Lieder"
E.T.A. Hoffmann- "Der Sandmann", "Lebensansichten des Katers Murr"

Allerdings gab es nicht nur Befürworter der Romantik. Goethe sagte: "Klassik ist das Gesunde, Romantik ist das Kranke."

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