Ein Persönlichkeitsmodell endlich benutzbar im Alltag: des Humm Wadsworth Modell

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In diesem Artikel stelle ich Ihnen vor, was genau das Humm-Wadsworth Persönlichkeitsmodell ist. Hierbei gehe ich auf den Nutzen des Modells im Alltag ein und auf die Vorteile die damit verbunden sind.

 

Persönlichkeitstypen des Humm Wadsworth Modell

Einleitung

Im Laufe seines Lebens sollte sich jeder Mensch schon einmal gefragt haben, wer man doch eigentlich ist und ob jegliche Entscheidungen die richtige war. Noch extremer wird es, wenn man aus diesem Teufelskreis nicht mehr entfliehen kann und sich Hals über Kopf darin hineinsteigert. Die Unzufriedenheit, noch immer keine Antwort gefunden haben, lässt uns nicht mehr los und wird  jeden Tag auf das Neue gekonnt ignoriert. Identitätsproblem ist hier das Stichwort. Abhilfe kann womöglich mit Humm-Wadsworth Persönlichkeitsmodell geschaffen werden, was durchaus konsistent die wahrhaftigen Persönlichkeitstypen einer Person vorgibt.

Humm-Wadsworth Modell

Das Humm-Wadsworth Persönlichkeitsmodell geht davon aus, dass jeder Mensch nicht etwa Schwarz oder Weiß ist, sondern das die Grautöne dazwischen dem Persönlichkeitstypen des Menschen spiegeln. Nach dem Humm-Wadsworth Modell besitzen wir alle 7 Persönlichkeitstypen in uns. Einzig alleine der Mix dieser Komponenten, welches sich in unseren Charakterzügen wiederfinden lässt, macht uns einzigartig. Hierbei meine ich, dass Menschen nicht Persönlichkeit A oder Persönlichkeit B sind, sondern das wir eine  Neigung zu jeglichen Persönlichkeitstyp besitzen, wobei hier die Ausprägungen von Bedeutung sind. Mit der Zeit werden bestimmte Charakterzüge mehr dominant und durch das Humm-Wadsworth Modell sollen diese dominanten Züge erkannt und weiter ausgebaut werden.
Die 7 Persönlichkeitstypen sind wie folgt (für mehr Infos nutzen sie diesen Persönlichkeitstypen Link):

  • Normal, der möglichst den Erwartungen bzw. der Rolle gerecht werden will die ihn zugeteilt ist.
  • Mover, der geprägt ist von Kommunikation. Auf Partys, Events oder in seinem Umfeld ist er ein gern gesehener Gast. Außerdem besitzt er wunderbare Ideen, jedoch verwerfen sie schnell wieder.
  • Doublechecker, der sich mehr um sein soziales Umfeld sorgt als um sich selber. Sicherheit steht ganz groß geschrieben bei ihm.
  • Artist, der eine starke Vorstellungskraft besitzt und außerdem im Alltag mit seinem Kleidungstil heraussticht. Sie sind wertvolle Mitarbeiter, die keinen wütend machen wollen.
  • Politican, der unbedingt seine Identität behaupten will, indem er durchsetzungsfähig seine auf seine Meinung behaart. Unsicherheit ist ihm fremd.
  • Engineer, der mit Plan und Struktur Dinge angeht und möglichst diese erfolgreich abschließt.
  • Hustler, der Materiellen Erfolg sich wünscht. Sehr stark Karriereorientiert und will Ergebnisse  jetzt und nicht in der Zukunft sehen.

In der Praxis ist es möglich 1-3 dominante Persönlichkeitstypen zu besitzen, die den Charakter einer Person formt. Hierbei ist anzumerken, dass natürlich die Persönlichkeitstypen nur eine wissenschaftliche Vermutung ist, weil Individuelle Charaktere sich schwer in einem Persönlichkeitsmodell erklären lassen. Jedoch besitzt es einen hohen Wahrheitsgehalt, um damit hilfreich arbeiten zu können.

Humm im Alltag

Das Humm gibt uns die Möglichkeit Verhalten anderer Personen zu beobachten und dieses Wissen im Zusammenhang mit den Persönlichkeitstypen zu bringen. Kleidungsstil, Hobbys, Berufswahl etc. sind von der Persönlichkeit beeinflusst und nutzt das Humm-Modell um schlussfolgern zu können, wie man zum Beispiel mit diese Person richtig redet, ob diese Konfliktscheu ist oder auch in welcher Weise der/diejenige Anerkennung braucht (in der Gruppe oder in einem Vier-Augen Gespräch)

Vorteile des Humm

Das Humm-Wadsworth Persönlichkeitsmodell ist derweilen deutlich anerkannt in Australien und verbreitet sich  langsam in Deutschland. Ausschlaggebend ist jedoch, dass es wissenschaftlich fundiert ist, durch die Forschung von Statistiker Humm und dem Psychologen Guy Wadsworth. Auch ist es leicht lernbar. Bevor Menschen etwas lernen, wird Wissen erst durch das Kurzzeitgedächtnis aufgenommen, um es dann langfristig  im Langzeitgedächtnis zu speichern. Dies ist wichtig zu erwähnen, denn das Kurzzeitgedächtnis des Menschen kann sich maximal sieben Dinge merken, was mit dem Humm-Wadsworth Modell im Konsens steht.

Bild: 
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