Endlich: Hundebesitzer!

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Wer sich einen Hund anschafft, ist zunächst aufgeregt und fragt sich, ob alles klappt. Erfahrende Hundehalter wissen, was zu tun ist. Als Neuling gibt es nicht nur im Umgang mit Hunden, sondern auch mit Versicherungen, Behörden und Nachbarn einiges zu beachten.

Mit einem Hund übernimmt man eine Menge Verantwortung. Für viele Jahre wird der Hund nun Freund und Familienmitglied sein. Neben den täglichen Pflichten wie Gassi gehen, Füttern und Spielen gibt es auch einige Organisatorische Fragen zu klären: wer zur Miete wohnt sollte unbedingt mit seinem Vermieter abklären, ob Hunde zugelassen sind. Auch mit den Nachbarn zu sprechen, kann nicht schaden. Katzenjagt, lautes Bellen und andere mögliche Vorkommnisse sind für einige Nachbarn vielleicht ein Ärgernis.
Wer sich einen kleinen Hund anschafft, sollte Zeit für die Erziehung einplanen. Am besten man wendet sich an eine Hundeschule. Im Vorfeld sollte auch geklärt werden, wer sich um das Tier kümmert, sofern man selbst im Urlaub ist o.ä.
Auch Versicherungsfragen sind zu klären. Eine Hundehaftpflichtversicherung wird empfohlen. Wessen Vierbeiner einen Schaden verursacht, muss dafür aufkommen. Das Regelt Paragraph 823 des Bürgerlichen Gesetzbuches, notfalls bis zu seinem Lebensende. Lediglich ein kleines Existenzminimum würde gewährt werden.  Schäden durch Katzen und sonstige Kleintiere sind durch die normale Haftpflichtversicherung  abgedeckt, jedoch nicht durch Hunde.
Natürlich wird in den meisten Fällen durch den Hund kein großer Schaden zugefügt. Jedoch auch eine zerkratzte Tür bei den Nachbarn o.ä. ist ärgerlich und kann teuer werden. Im schlimmsten Fall kommt durch den Hund eine andere Person zu Schaden, es ist sinnvoll, sich gegen finanzielle Folgen abzusichern. Die Preise für Hundehaftpflichtversicherungen sind unterschiedlich. Für „Kampfhunde“ werden höhere Beiträge fällig als für einen kleinen Pudel.  Die Angebote für Hundehaftpflichtversicherungen sind unterschiedlich. Preise sollten vor Abschluss verglichen werden. Stiftung Warentest und andere küren immer wieder Testsieger.
In Berlin wurde die Hundehaftpflichtversicherung für die Herrchen und Frauchen nun zu einer Pflichtversicherung berufen. Für alle anderen ist sie freiwillig, wird jedoch empfohlen. Wer in der Hauptstadt einen Hund anmelden möchte, muss eine Haftpflichtversicherung nachweisen. Die Anmeldung eines Hundes kostet hier 120 Euro, jeder weitere Hund 180 Euro. Die Rasse ist dabei unerheblich.  Hunde gehören steuertechnisch zu den „Luxusgütern“  und es müssen Steuern entrichtet werden.   „Gewerbliche Hunde“ (z. B. Polizeihunde, Blindenhunde, Firmen-Wachhunde) sind von der Steuer befreit. Auch, wer wenig Geld hat, kann sich befreien lassen, sofern der Hund in wirtschaftlich besseren Zeiten angeschafft wurde.  
Für die Anmeldung des Hundes hat man i.d.R. zwei Zeit, es muss nicht persönlich geschehen. Auch die Vorbesitzer müssen angegeben werden. Eine Hundemarke kann auch zugeschickt werden. Wird der Hund ohne Hundemarke angetroffen, kann es für den Besitzer teuer werden. Je nach Wohnsitz ist der Prozess in jeder Gemeinde etwas anders.

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