Insolvenzverfahren - Was bedeutet das für mich?

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Insolvenzverfahren - Was bedeutet das für mich?

+++ Schuldnerberatung +++

Häufig werden Schuldner, die sich erstmals in dieser misslichen Lage befinden, mit einer Menge von neuen Wörtern konfrontiert. Um hier etwas Licht ins Dunkel bringen zu können, werden wir hier sukzessiv einige der grundlegendsten Fachbegriffe erörtern. Den Auftakt macht dabei das Insolvenzverfahren. Denn jede Anmeldung der Insolvenz kann ein sogenanntes Insolvenzverfahren zur Folge haben.

Der Ablauf eines Insolvenzverfahrens

Bei einem Insolvenzverfahren handelt es sich in Deutschland um ein spezielles Verfahren der Zwangsvollstreckung. Dieses Verfahren wird durch die sog. Insolvenzordnung (InsO) geregelt. Das Ziel eines Insolvenzverfahrens ist jedoch nicht nur die geordnete Abwicklung der Insolvenz, sondern ebenfalls die Wiederherstellung der Liquidität. Dies geschieht gewöhnlich bei Betrieben durch eine Auflösung, bei natürlichen Personen durch eine Restschuldbefreiung. Während der gesamten Dauer der Insolvenz müssen die Schuldner ein großes Maß an Disziplin und Durchhaltevermögen besitzen.

Wirtschaftlicher Neuanfang dank Verbraucherinsolvenzverfahren

Bezogen auf Privatleute spricht man dabei von einem Verbraucherinsolvenzverfahren. Überschuldete Menschen haben auf diese Weise die Chance, wirtschaftlich betrachtet neu anzufangen. Denn innerhalb von sechs bis 8 Jahren können sie sich via eines 3-stufigen Verfahrens von ihren Schulden befreien. Hierfür muss jedoch zuerst ein Insolvenzverfahren beantragt werden. Dies erfolgt beim zuständigen Insolvenzgericht, wobei es sich i. d. R. um das jeweilige Amtsgericht handelt. Um ein solches beantragen zu können, muss der Schuldner schon illiquid sein oder aber seine Zahlungsunfähigkeit kurz bevorstehen. Es ist jedoch stets angebracht, eine Schuldnerberatungsstelle aufzusuchen bevor die Illiquidität eintritt. Denn diese kann Sie nicht nur unterstützen und beraten, sondern Ihnen ebenfalls für den Antrag des Insolvenzverfahrens bestätigen, dass eine außergerichtliche Einigung gescheitert ist (§ 305 Abs 1 Nummer 1 InsO). Solange wie am Ende des Verbraucherinsolvenzverfahrens noch Kapital vorhanden ist, wird jenes verwertet. Nach dem Beendigung der Verwertung wird zu guter Letzt das Insolvenzverfahren aufgehoben.

Holen Sie sich fachliche Begleitung ohne Zweifel ratsam, sich sowohl vorab als auch während des Verbraucherinsolvenzverfahrens eine fachliche Beratung und Begleitung zu organisieren. Denn die vielen gesetzlichen Regelungen und möglichen Stolperfallen machen es für einen Laien heikel. Die Hilfestellung einer Schuldnerberatung ist somit in (fast) allen Fällen ratsam.Copyright by KraJus: http://schuldnerberatung.center Schuldnerberatung.Center">Schuldnerberatung und Insolvenzberatung

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