Neufassung von Enjott Schneiders Schwabenkinder-Messe auf CD

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Der musikalische Beitrag zu dem grenzüberschreitenden EU-Projekt "Die Schwabenkinder" – jetzt auf Audio-CD.

Der musikalische Beitrag zu dem grenzüberschreitenden EU-Projekt "Die Schwabenkinder" – jetzt auf Audio-CD.

Wolfegg (BHM) – Als musikalischer Beitrag zu dem grenzüberschreitenden EU-Projekt "Die Schwabenkinder", kam es im Juni letzten Jahres im oberschwäbischen Weingarten zur Aufführung einer Neufassung der von Enjott Schneider komponierten Messe.

Die Schwabenkinder-Messe entstand aus Materialien der Filmmusik zu Jo Baiers preisgekröntem TV-Epos "Die Schwabenkinder". Kyrie, Sanctus, Benedictus und Agnus Dei sind bereits im Herbst 2002 für diesen Film komponiert worden, der die Geschichte des Bauernjungen Kaspar und der über Jahrhunderte auf Kindermärkten verdingten Tiroler Kinder erzählt. Die übrigen Teile wurden hinzugefügt, so dass eine eigenständige und zyklisch geschlossene Messkomposition entstanden ist. Es dürfte ein Novum der Musikgeschichte sein, dass aus einer Filmmusik eine liturgisch stimmige Messe hervorgegangen ist. Dazu die Schwäbische Zeitung: "Beglückt und tiefberührt wähnt sich der Zuhörer dieser in sich geschlossenen Messkomposition".

Für die Neufassung der Messe zeichnet der Dirigent des Vorarlberger Madrigalchores, Guntram Simma, sowie der Pianist und Kompositeur Iván Kárpáti, verantwortlich. Ein Live-Mitschnitt der Messe vom 9. Juni 2012 in der Basilika zu Weingarten liegt jetzt auf Tonträger vor.

Mitwirkende: Basilikachor Weingarten (Ltg. Stephan Debeur) | Kirchenchor Schruns (Ltg. Johannes Pfefferkorn) | Vorarlberger Madrigalchor | Collegium Instrumentale Dornbirn | Sopran: Judith Bechter | Tenor: Johannes Puchleitner | Dirigent: Guntram Simma

Weiterführende Informationen unter: http://www.schwabenkinder.eu

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Bauernhaus-Museum Wolfegg

Der Grundstein für das Bauernhaus-Museum Wolfegg wurde 1976 durch die „Fördergemeinschaft zur Erhaltung des ländlichen Kulturgutes e.V.“ gelegt. Ziel der Fördergemeinschaft war es, in einem Freilichtmuseum die regionaltypische Hauslandschaft mit historisch bedeutsamen Gebäuden darzustellen. Gleichzeitig wurde damit der Bewahrung bauhistorischer Denkmäler, die am ursprünglichen Standort nicht zu halten waren, gewährleistet. Bereits 1978 konnte das Freilichtmuseum nach der Sanierung zweier Gebäude der ehemaligen Hoffischerei eröffnet werden. Ein weiteres Gebäude wurde noch im selben Jahr fertig gestellt. Von 1981 bis 1995 folgte eine rege Aufbauphase, in der mehrere Hofanlagen samt Nebengebäuden errichtet wurden. Gleichzeitig wurde unter wissenschaftlicher Leitung eine umfangreiche Sammlung von Objekten ländlicher Alltagskultur angelegt. Seit Bestehen des Bauernhaus-Museums Wolfegg unterstützte der Landkreis Ravensburg die Arbeit der Fördergemeinschaft durch finanzielle Zuschüsse zu Bauvorhaben und Personalkosten. Im Jahr 2003 ging die Trägerschaft auf den Landkreis über. Seitdem wird das Bauernhaus-Museum Wolfegg zusammen mit Schloss Achberg als Eigenbetrieb Kultur des Landkreises Ravensburg geführt.

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