Nur das Beste für den Hund

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Das Barfen entspricht der natürlichsten Fütterungsmethode für den Hund. Die Mahlzeiten bestehen aus rohem Fleisch, Knochen, Obst, Gemüse und Zusätzen in Form von Ölen.

"Biologisch artgerechte Rohfütterung" ist die freie deutsche Übersetzung für "Bones and raw food" - BARF. Das Barfen entspricht der natürlichsten Fütterungsmethode für den Hund. Die Mahlzeiten bestehen aus rohem Fleisch, Knochen, Obst, Gemüse und Zusätzen in Form von Ölen. Zudem sollte man regelmäßig Innereien und Pansen verfüttern. Das heute handelsübliche Fertigfutter besteht zu einem Großteil aus Getreide und entspricht damit nicht der natürlichen Ernährung eines Hundes.

Für die Futtermittelindustrie ist das ein billiges Mittel um das Futter zu strecken, für die Hunde kann es allerdings schwerwiegende Folgen haben. Zu rasches Wachstum - das vor allem bei großen Rassen gefährlich ist -, Verdauungsbeschwerden, Allergien, Hautprobleme und nicht zuletzt Krebs, Lebererkrankungen, Immunschwäche, Pankreatitis und Nierenkrankheiten. Es ist daher nicht verwunderlich, dass inzwischen viele Hundehalter vom Barfen überzeugt sind und auch Tierärzte die Zusammensetzung des handelsüblichen Fertigfutters immer öfters als Ursache für den schlechten Gesundheitszustand der heutigen Hunde ausmachen. Beschäftigt man sich zum ersten Mal mit dem Barfen wird man von Tabellen und Kalkulationen übermannt. Doch sobald man sich einen ersten Einblick verschaffen konnte, stellt sich rasch heraus, dass das Barfen kein Hexenwerk ist. Innerhalb einer Woche sollte man dem Hund alle nötigen Nährstoffe zukommen lassen. In der Regel erhält ein Hund eine tägliche Futterration in Höhe von 2%-3% seines Körpergewichts. Diese sollte bestehen aus 30% Gemüse und Obst und aus 70% Fleisch und fleischige Knochen.

Beim Barfen wird meistens zwei bis drei Mal am Tag gefüttert, z.B. morgens und mittags Gemüse/Obst und Fleisch vermengt und abends die Knochenportion. Wer möchte, kann dem Hund auch beim Barfen Getreide in Form von Nudeln oder Kartoffeln verfüttern. Getreide und Fleisch sollte allerdings immer getrennt gefüttert werden, da hier die unterschiedlichen Verdauungszeiten zu beachten sind.

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